Jung, blond, tot, 6 CDs (ADAC Motorwelt Hörbuch-Edition)
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- Amazon-Verkaufsrang: #2684 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2009-04-01
- Format: Audiobook
- Originalsprache: Deutsch
- Anzahl der Produkte: 6
- Länge: 477 Minuten
- Einband: Audio CD
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
"Andreas Franz - der neue Star am deutschen Krimi-Himmel." (Tageblatt)
"Andreas Franz ist seit seinem fulminanten Debüt mit "Jung, blond, tot" ein Muss für Fans raffinierter, psychologisch subtiler, hochgradig spannender Krimis." (lesertreff.de)
"Wer über deutsche Kriminalromane spricht, kommt an dem Namen Andreas Franz nicht vorbei." (Rhein-Neckar-Zeitung)
Kurzbeschreibung
Eine Serie mysteriöser Mädchenmorde versetzt Frankfurt in Angst und Schrecken. Die ermordeten Mädchen haben etwas gemeinsam: Sie sind jung, blond und wurden vor ihrem Tod vergewaltigt. Zu allem Überfluss "verziert" der Mörder seine Opfer auch noch mit zwei roten Schleifen, die er ihnen in die blonden Haare bindet. Die Frankfurter Kripo um die junge Kommissarin Julia Durant stehen vor einem Rätsel. Sie scheinen einem Phantom hinterherzujagen, das sich unablässig neue Opfer sucht ...
Gekürzte Lesung, Hördauer ca. 477 Min.
Über den Autor
Autor: Andreas Franz wurde 1954 in Quedlinburg geboren. Er hat als Übersetzer für Englisch und Französisch gearbeitet und war jahrelang als Schlagzeuger tätig. Seine große Leidenschaft war aber von jeher das Schreiben. Und das zu Recht, wie u. a. sein Erfolgsroman "Jung, blond, tot" bezeugt. Seine Maxime: "Die Leser fesseln und trotzdem (vielleicht) zum Nachdenken anregen (aber nie den Zeigefinger erheben!)." Andreas Franz ist verheiratet und hat fünf Kinder. Seine Kriminalromane um Julia Durant und seine Reihe um die Staatsanwältin Elvira Klein und den Offenbacher Kommissar Peter Brandt wurden zu Bestsellern.
Sprecherin: Julia Fischer hatte ihre ersten Sprechrollen schon mit sieben Jahren beim Bayerischen, Westdeutschen und Hessischen Rundfunk. Neben Theaterengagements und Fernsehauftritten ist die gelernte Schauspielerin beim BR in verschiedenen Magazinen als Moderatorin und Sprecherin tätig. Seit einigen Jahren arbeitet sie für die unterschiedlichsten Hörbuchproduktionen. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in München.
Kundenrezensionen
Nervenaufreibender Fall
Das Hörbuch ist der erste Fall aus der Thriller-Reihe um die Kommissarin Julia Durant. Sie ist in Frankfurt einem brutalen Serienmörder auf der Spur. Der Killer tötet ausschließlich junge, blonde Frauen. Dabei wird der Autor in der Beschreibung durchaus sehr konkret. Also zu zartbesaitet sollte man als Hörer nicht sein. Aber für einen echten Thriller-Fan ist es gerade richtig zum Schaudern. Fast bis zum Schluss dauert es, bis Andreas Franz verrät, wer hinter den Morden steckt. Vorher führt er den Hörer mit falschen Fährten in die Irre. Man denkt mehrmals, man weiß endlich den Schuldigen, doch dann taucht plötzlich wieder ein Verdächtiger auf oder ein Detail, dass das Ganze im neuen Licht erscheinen lässt. Die Sprecherin Julia Fischer schafft es, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Mein Fazit: Ein nervenaufreibender Fall mit Sucht-Faktor!
Krimi-Hausmannskost.
Gleich vorweg: Ich kann nichts zum ungekürzten Roman -Jung, blond, tot- von Andreas Franz sagen, denn den habe ich nicht gelesen. Die "Schwächen" des Hörbuchs müssen im Roman nicht zwangsläufig so auftreten, können auch von der gekürzten Version im Hörbuch herrühren. Allerdings kann ich mir auch in der ungekürzten Version nicht vorstellen, dass Franz mit diesem Stoff zum "Neuen Star am Krimihimmel(Tageblatt)" avanciert.
In Frankfurt geht ein Mörder um. Er tötet junge, blonde Mädchen. Er verstümmelt die Leichen auf grausamste Art und Weise. Dann bindet er ihnen rote Schleifen in die Haare.
Kommissarin Julia Durant, die von der Sitte zur Mordkommission gewechselt ist, soll den Fall lösen. Sehr schnell landet sie in der High Society von "Mainhattan". Dabei stösst sie auf den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen und eine Gruppe von Reichen und Berühmten, die ihre Position dazu ausnutzen, um ihren Perversionen nachzugehen. Aber ob der Mörder aus diesem Kreis stammt?
Andreas Franz hat kein Klischee der Krimiliteratur ausgelassen. Seine Ermittlerin ist so außenseitermäßig gestrickt, wie ihre männlichen Romankollegen, die von erfolgreichen Krimiautoren ins Rennen geschickt werden; halt nur eine Frau. Die Story ist durchschaubar und wenn Frau Durant noch vor der Hälfte des Hörbuchs Miss Marple angerufen hätte, wäre der Fall gelöst gewesen. Wer Krimis mag und ein wenig aufpasst, dem fällt es wirklich nicht schwer, den Mörder sehr schnell zu erkennen. Aber wie gesagt, das mag im ungekürzten Roman anders sein. Die drastische Schilderung der Mordopfer basiert, meiner Ansicht nach, lediglich auf die Wahl schonungsloser Slangausdrücke, das war es dann aber auch schon.
Sehr positiv ist Julia Fischer als Vorleserin zu bewerten. Sie liest sauber und klar und präsentiert den Stoff so gut es geht.
Mein Fazit: -Jung, blond, tot- ist leichte Hausmannskost für Krimifans zwischendurch. Keine echte Herausforderung und ganz sicher kein nervenaufreibender, hochspannungsgeladener Thriller. Sicher geeignet für einen entspannten Hörbuchnachmittag, aber nicht mehr. Wer diese Art Romane mag, wird zufrieden sein. Der Krimiexperte, der kniffeln und knobeln will, wer der Mörder ist; der falsche Spuren braucht und ein Verwirrspiel, das einen nicht schlafen lässt, wird enttäuscht sein.
Spannend für die Autofahrt aber kein Bestseller
Das Hörbuch ist im Großen und Ganzen sehr spannend. Man erfährt anfangs schon, warum der Täter so wird, wie er am Schluß ist, ohne einen wirklichen Hinweis zu bekommen. Der wahre Täter bleibt so bis zum Schluß offen und der Autor versteht es auch sehr gut, verschiedene falsche Fährten zu legen. Wenn die Auto-, Zug- oder sonstige Fahrt lang genug ist (immerhin 6 CDs) kann ich das Hörbuch sehr empfehlen. Es ist auch selten langweilig und animiert dazu es in Einem durch zuhören. Die Stimmer der Sprecherin ist auch sehr angenehm.
Mir persönlich gefällt allerdings die Art zu Schreiben (Lesen) des Autors nicht immer. Oft verliert er sich gerade bei der Beschreibung der auftretenden Frauen nur in deren Oberweiten, Dekolletés, durchsichtige Sachen und sonstige "hocherotische" Einzelheiten. Diese snd zwar nicht verkehrt, bringen der Geschichte aber nichts. Ich habe prinzipiell ja nichts gegen solche Ausführungen, aber in der Häufigkeit nervt das dann irgendwann, weil sich das eher nach den Worten eines pubertären Jungen anhört.



