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Der Herr der Ringe: Erster Teil: Die Gefährten, Zweiter Teil: Die Zwei Türme, Dritter Teil: Die Rückkehr des Königs

Der Herr der Ringe: Erster Teil: Die Gefährten, Zweiter Teil: Die Zwei Türme, Dritter Teil: Die Rückkehr des Königs
Von John Ronald Reuel Tolkien

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  • Amazon-Verkaufsrang: #5934 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2008-10-25
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Ledereinband
  • 1295 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Die bekannte Übersetzung von Margaret Carroux neu durchgesehen und in neuer Rechtschreibung. Limitierte Auflage!
Die Lederausgabe von"Der Herr der Ringe"in prächtiger Sonderausstattung:
- Dünndruckausgabe
- flexibler Ganzledereinband (Schafsleder)
- Fadenheftung
- Prägung auf Rücken- und Vorderseite in Echtgoldfolie
- zweifarbige Karte von Mittelerde in Einstecktasche
- Schmuckschuber
In limitierter Auflage von 7.777 Exemplaren - jetzt vorbestellen und ein Exemplar sichern!Jetzt liegt Der Herr der Ringe endlich in einer einmalig schönen und erschwinglichen Lederausgabe vor - komplett und in einem Band.
Der Band enthält alle drei Bücher und die Anhänge:"Die Gefährten","Die zwei Türme","Die Rückkehr des Königs"und die Anhänge und Register

Über den Autor
John Ronald Reuel Tolkien (1892 - 1973) hat mit seiner Romantrilogie "Der Herr der Ringe" das Genre "Fantasy" überhaupt erst geschaffen.

Tolkien, geboren am 3. Januar 1892 in Südafrika, in England aufgewachsen, früh verwaist, zeigt sich schon als Kind fasziniert von alten, längst vergessenen Sprachen und Mythen. In Oxford spezialisierte sich der Stipendiat, der seit Kindertagen in seiner Freizeit zum bloßen Zeitvertreib Alphabete kreierte und neue Sprachen komponierte wie andere Menschen Musikstücke, bald aufs Altenglische und beschäftigte sich vor allem mit mittelalterlichen Dialekten der westlichen Midlands. W.A. Craigie, ein Kenner besonders der schottischen Volksüberlieferungen, führte ihn in die isländischen und finnischen Sprachen und Mythologien ein. Das Finnische wie das Walisische wurden später Grundlage für die Elfensprache im Herrn der Ringe. 1924, gerade 32 Jahre alt, wurde Tolkien als Professor für englische Sprachen nach Oxford berufen und blieb mehr als vierzig Jahre. Mit Frau und Kindern lebte er in einem schmucklosen Reihenhaus am Rande der Stadt.
Tolkien ist 1973 gestorben, sein Fantasy-Land "Mittelerde" ist, obwohl literarisch inzwischen vielfach abgekupfert, der beliebteste literarische Abenteuerspielplatz für Kinder und Erwachsene geblieb


Kundenrezensionen

Die schönste und bisher perfekteste deutsche Ausgabe von J.R.R. Tolkiens Meisterwerk5
Und ich habe das gute Stück genauer unter die Lupe genommen. Was taugt die Neuüberarbeitung in dieser neuen Prachtausgabe wirklich?

Zunächst zu den Äußerlichkeiten: Sie war zwar etwas kleiner, als erwartet, dies macht die prächtiger Sonderausstattung aber wieder gut. Der Einband aus Schafsleder ist nicht nur visuell ein Erlebnis, sondern fühlt sich auch gut an und riecht wie Leder riechen sollte. Die Fadenheftung und das dünne Bibelpapier sind wunderbar verarbeitet, Satz und Druck von guter Qualität. Das Buch besitzt zwei praktische Lesebändchen, kupferfarbenes Vorsatzpapier verleiht der Ausgabe etwas Edles. Highlight ist natürlich die Prägung auf dem Rücken und der Vorderseite in Echtgoldfolie. Vermisst habe ich nur einen Hinweis auf die Limitierung von 7.777 Stück. Sammler schätzen es immerhin zu wissen, dass sie beispielsweise Exemplar 250 von 7.777 besitzen.

Das Buch enthält erstmals die kompletten Anhänge inklusive einem Kapitel zur Aussprache (übersetzt von Helmut W. Pesch). Vollständige Register-Angaben fehlen natürlich auch nicht. Und was wäre ein DER HERR DER RINGE ohne Karte? In einer Einstecktasche ganz am Ende des Buches steckt eine zweifarbige Karte von Mittelerde.
Außerdem wurde der gesamte Text mühevoll in die neue Rechtschreibung übertragen, ein Thema, das natürlich Geschmackssache ist. Ich persönlich bin kein Gegner der neuen Rechtschreibung und begrüße diesen Schritt.
Besonders interessant für Anhänger des Tolkienischen Werkes ist aber die Überarbeitung der alten Carroux-Übersetzung durch Tolkien-Expertin Lisa Kuppler. Denn Übersetzerin Margaret Carroux war auch nur ein Mensch und so wimmelt es in ihrer Übersetzung von Fehlern. Und an einigen Fehlern war sie nicht einmal schuld, sie hat nämlich auch unwissend Fehler der englischen Ausgabe übernommen. In der englischen Ausgabe wurden diese Fehler größtenteils erst 2004 in der "50th Anniversary Edition" von Christopher Tolkien beseitigt.
Nur ein Beispiel: Es gab in alten LORD OF THE RINGS Ausgaben im Kapitel "A Journey in the Dark" ("Eine Wanderung im Dunkeln") die Passage "...even their own Masters ..." Und Carroux hatte für die deutsche Version auch wortgetreu übersetzt "...selbst ihre Meister...". Aber der englische Text enthielt einen Fehler, weil man damals Tolkiens Handschrift nicht richtig entziffern konnte. Eigentlich sollte es nämlich heißen "even their own Makers ..." In der englischen Ausgabe wurde dies 2004 von Tolkiens Sohn korrigiert. Aber hat es diese Korrektur auch in die neue deutsche Ausgabe geschafft? Ein kurzes Blättern und tatsächlich!! "selbst diejenigen, die sie schufen ..." Wer hätte das gedacht! Ein Traum wird wahr für Buch-Pedanten! Die Stelle wurde von Tolkien-Expertin Lisa Kuppler tatsächlich korrigiert. Aber wie sieht es mit gewöhnlichen Übersetzungsfehlern von Margaret Carroux aus, wurden die auch alle entdeckt? Einige Stichproben ergeben, dass die meisten Fehler korrigiert wurden. Nicht alle, aber fast alle.
Und das Wichtigste am Schluss!! Für diese neue Prachtausgabe wurden einige Namen neu übersetzt! Im Kapitel "Ein Langerwartetes Fest" heißt es beispielsweise im Original: "And Mr. Drogo was staying at Brandy Hall with his father-in-law..." Früher lautete diese Stelle bei Carroux "Und Herr Drogo blieb im Brandyschloß bei seinem Schwiegervater". In der Prachtausgabe heißt es nun: "Und Herr Drogo war gerade im Brandygut bei seinem Schwiegervater" Aus "Brandy Hall" wird also passender "Brandygut" oder später auch "Gut Brandy". Aber dies ist nur einer von mehreren Namen, die geändert wurden. Das Gebiet mit dem Namen "Das Luch" (orig. "The Yale") wurde in "Die Hugel" geändert, "Buckelstadt" (orig. "Tuckborough") heißt jetzt "Tuckbergen".
Fazit: Eine prächtige Ausgabe, deren Text in mühevoller Kleinstarbeit und mit viel Liebe fürs Detail überarbeitet wurde. Es wäre zwar schön gewesen, wenn wirklich alle Fehler der alten Ausgabe korrigiert worden wären, aber bei 1.300 eng bedruckten Seiten ist dieser Anspruch vermutlich eher unrealistisch. Alles in allem die schönste und bisher perfekteste deutsche Ausgabe von J.R.R. Tolkiens Meisterwerk DER HERR DER RINGE. Und für Sammler ist diese Ausgabe sowieso ein Muss!

Fundierte Meinungen, bitte!5
Jedes Urteil über ein Buch ist natürlich Geschmackssache, aber es ist schlicht zur Schau gestellte Unwissenheit, wenn jemand behauptet, er wisse nicht, ob diese Ausgabe tatsächlich einen Ledereinband habe, und außerdem habe der Verlag am Papier gespart, denn es sei so dünn. Liebe Leute, das Buch ist in echtes Schafsleder gebunden, und das verwendete Dünndruckpapier gehört zum Aufwändigesten, was es gibt! Nichts ist haltbarer, und wenn man das Buch nicht gerade in die S-Bahn mitnimmt, sollte man es auch -- mit ruhiger Hand -- lesen können, ohne es mit Knicken zu verunstalten. Gerade die Handlichkeit und die geschmackvolle Schlichtheit macht meines Erachtens den Reiz dieser Ausgabe aus. Protzig und dick ist jeder billige Schmöker, Eleganz gibt sich bescheiden. Finde ich jedenfalls ...

Qualität made in Germany5
Der Herr der Ringe

Zum Inhalt der neuesten, einbändigen Ausgabe des "Der Herr der Ringe" von Klett-Cotta möchte ich an dieser Stelle nichts sagen. Hierzu gibt es genügend entsprechende Rezensionen.
Hält man das Buch in den Händen, fallen einem zunächst die geringe Größe, verbunden mit einem erstaunlichen Gewicht auf. Es entspricht in seinen Ausmaßen ungefähr der einbändigen Jubiläumsausgabe von 1991, ist dabei aber nur ungefähr halb so dick.
Nachdem ich bei verschiedenen englischsprachigen, teuren Sonderausgaben diverse Qualitätsmängel feststellen musste, besticht das vorliegende Buch durch geradezu unglaublich exakte und saubere Verarbeitung. Die komplette Herstellung (Satz, Druck und Bindung) erfolgte in Deutschland, und passt in ihrer hohen Qualität zu der fantastischen Geschichte zwischen den Buchdeckeln.
Das eigentliche Lesen des Buches ist nicht nur aufgrund der guten Story ein Vergnügen. Die Seiten, obschon sehr dünn ("Bibelpapier"), lassen sich auch noch mit dünnen Baumwollhandschuhen problemlos umblättern; der Druck ist sauber und gestochen scharf. Wer Leder mag, dem wird nicht verborgen bleiben, dass dieses Buch auch sehr angenehm danach duftet. Schließlich ist der komplette Einband damit bezogen.
Zusammenfassend sei gesagt, dass das Buch in seiner Gesamtheit dem bekanntesten Werk J.R.R.Tolkiens zur Ehre gereicht. Aufgrund seines Preises richtet es sich wohl eher nicht an Erstleser, wohl aber an all diejenigen, die ein (zerlesenes) Buch im Regal stehen haben und auf eine neue, einbändige Schmuckausgabe in der alten Übersetzung gewartet haben. Aufgrund seiner Größe ist es, entsprechend geschützt, sogar bedingt reisetauglich und nimmt selbst im Handgepäck bei Flügen nicht allzu viel Platz in Anspruch.