Von wem habe ich das bloß: Auf den Spuren der Ahnen. Eine Gebrauchsanweisung
|
| Preis: | EUR 8,95 Kostenlose Lieferung Details |
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de
85 neu oder gebraucht verfügbar EUR 2,74
Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #271371 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-08-25
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Broschiert
- 181 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Auf den Spuren der Ahnen - oder wie ich märchenhafte Verwandte fand. "Von wem hab' ich das bloß" ist spannend wie Karl May, komisch wie Helge Schneider, abenteuerlustig wie Reinhold Messner, gelehrt wie Kant, weise wie der Dalai Lama und lehrreich wie ein Ratgeber von Dietrich Grönemeyer. Manuel Andrack begibt sich auf eine Rutschpartie in die eigene Familiengeschichte. Familienforschung wie Manuel Andrack sie betreibt, ist atemlos und risikoreich. Familien sind ja per se heikel. Aber da sind auch diese vielen Fragen: Was für ein Mensch war mein Großvater? Wie lebten meine Urgroßeltern? Hoppla, mein Großvater war ja schon mal verheiratet. Andrack, das klingt doch irgendwie französisch? Aber warum führen eigentlich immer alle Spuren in den Osten? Was ist mit ausgewanderten Andracks in Amerika? Manuel Andrack hat Taufregister und Kirchbücher durchwühlt, hat nach Spuren vor Ort gesucht und sich mit entfernten Verwandten getroffen. Aber konnte er überhaupt mit jemandem verwandt sein, der auf zwei Fingern pfeift? Das war in seiner Familie gänzlich unbekannt. Klarheit sollen hier Stammbäume bringen, die bis weit ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Mühsam wurde auch eine Gebrauchsanweisung übersetzt, damit beim Speichelabstrich bloß keine Fehler geschehen, schließlich soll herausgefunden werden, wie sich das Andrack-Gen über die Welt verteilt. Wie hilfreich ist eigentlich das Internet bei dieser Suche? Und was ist mit Hypnose und Familienaufstellung? Familienforschung ist mehr als Stammbäume malen. Mit jedem Schritt in die Vergangenheit wird auch ein Stück Geschichte erzählt, und im günstigsten Fall erfährt man damit etwas über sich selbst.
Über den Autor
Manuel Andrack, wurde 1965 in Köln geboren. Nach einem Studium an der Universität Köln widmete er sich der Fernsehunterhaltung. Von 2000 bis 2007 saß er als "Sidekick" in der Late-Night-Show von Harald Schmidt und erhielt unter anderem 2001 und 2003 den Deutschen Fernsehpreis. Als Autor widmete sich Andrack den Leidenschaften, die ihm in die Wiege gelegt wurden. Mit "Du musst wandern" und "Wandern" huldigte er dem Wandersport. Mit "Eine Saison mit dem FC" setzte er dem 1. FC Köln ein Denkmal und mit "Die Ruhe der Schlammkröte" seiner wilden Punk-Rock-Jugend. Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: "Du musst wandern. Ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge", KiWi 879, 2005. "Meine Saison mit dem FC. Ein Bildungsroman. Ein Reiseroman. Ein Liebesroman", 2005."Wandern. Das deutsche Mittelgebirge für Amateure und Profis", KiWi 961, 2006. "'Die Ruhe der Schlammkröte' von Guy Helminger, wiederentdeckt, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Manuel Andrack", KiWi 978, 2007. "Gesammelte Wanderabenteuer. Ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge. Mit zwei brandneuen Kapiteln", KiWi 1045, 2008.
Kundenrezensionen
Sehr informativ und auch lustig!
Herr Andrack versteht es zu unterhalten. Er führt sehr leicht, locker und kurzweilig durch die wichtigsten Abschnitte seiner Ahnenforschung. Manchmal kringelt man sich vor Lachen, manchmal ist man einfach nur gespannt auf das, was er wohl rausfinden wird.
Nach jedem Kapitel gibt er uns Adressen, Internetadressen und sonstige Hilfestellungen, so dass wir theoretisch gleich mit der Ahnenforschung beginnen könnten.
Er zeigt aber auch, dass es alles andere als einfach ist an brauchbare Informationen zu kommen.
Dennoch, das Buch macht Lust auf mehr! Und die Hinweise die er gibt, erleichtern den Start.
Unsensibel
Wenn man aus selchen Gründen auch immer prominent ist, wie ANDRACK, kann man eben zu allem mal kurz was schreiben und es wird ein Publikumserfolg. So kann ANDRACK Unbedarftes schreiben über seine Wanderungen, über seine Punkerkneipe, seine Fußballverein oder eben wie hier über seine nicht gerade sehr spannende Familiengeschichte und es wird gekauft. Sein lockerer lakonischer Stil ist eben auch gut zu konsumieren. Der Name ANDRACK ist selten und so möchte er mehr über seine Herkunft erfahren. Das kann ich aus nämlichem Grunde gut nachvollziehen. So lernen wir, welche Arten von Nachnamen es gibt, wo man im Netz nützlich Links findet und welche man meiden sollte. Neu für mich ist auch, dass man seine genetische Herkunftsgeschichte durch ein amerikanisches Institut für $180 bestimmen lassen kann. Der Weg von Ostafrika, der Wiege der Menschheit, über Vorderasien nach Köln wird komplett nachgezeichnet. Eine interessante, wenn nicht ganz billige Spielerei. Leider musste ich die Lektüre abbrechen auf Seite. Dort wird die Familienaufstellung nach HELLINGER in unkritischer Art und Weise beschrieben. Ein Autor wie ANDRACK kann ein Multiplikator für viele Themen sein. Wenn er sich wie hier für ein menschenverachtendes obskures Verfahren hingibt, handelt er verantwortungslos. Daher ist von diesem Buch trotz der obengenannten schönen Ansätze abzuraten. Gerade das Thema der Abstammung verlangt nach einer sensibleren Hand.



