Der Mann aus St. Petersburg: Roman um eine mysteriöse Affaire im Rußland zur Zeit der Revolution
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- Amazon-Verkaufsrang: #5123 in Bücher
- Veröffentlicht am: 1985-03-26
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Taschenbuch
- 416 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
London, 1914: Über Europa ziehen dunkle Wolken auf. Fürst Orlow verhandelt im Auftrag des Zaren mit den Briten über eine Militärallianz gegen Deutschland. Felix Kschessinsky, jahrelang in zaristischen Lagern gefangen, weiß von der Mission. Sein Fazit: Orlow muß sterben. Sein Mordplan scheint zu glücken. Doch ehe Felix sein Opfer erreicht, hört er den Schrei einer Frau: Lydia - vor 19 Jahren in St. Petersburg war sie seine Geliebte ...
"Historie als Stoff, aus dem die Bestseller sind: Ken Follett langte knapp 70 Jahre zurück, um authentische Mosaiksteinchen zu einem fulminanten Thriller zusammenzufügen." Die Welt
Autorenporträt
Ken Follett, 1949 in Wales geboren, von Beruf Journalist, wurde mit seinem Thriller -Die Nadel- weltberühmt. Brillante Erzählkunst verbindet sich in seinen Büchern mit fundierter Sachkenntnis.
Kundenrezensionen
Gutes Buch, aber Follett kann auch besser!
Der Roman spielt 1914. Um Deutschland im Zweifel bekämpfen zu können, will England ein Bündnis mit Frankreich eingehen. Und dazu treffen sich in London Lord Walden und Fürst Alexej Orlow. Doch die Anarchisten erfahren davon und um zu verhindern, dass die Russen an dem Krieg teilnehmen, wird Felix Kschessinsky nach London geschickt um Orlow umzubringen.
Das Buch ist ein interessanter, historischer Roman. Das Ende ist offen, man kann eifrig mitraten und es gibt einige überraschende Wendungen. Es hätte allerdings spannender sein können. Gut erzählt und stellenweise lustig ist auch die Geschichte von Waldens Tochter, die behütet aufwächst, nun zur jungen Frau heranwächst und das erste Mal mit dem Leben außerhalb ihrer Mauern konfrontiert wird. Auch ein wenig Romanze findet man in dem Buch.
Fazit: gut und interessant zu lesen, aber es gibt bessere Bücher von Ken Follett, wie z.B. „Die Säulen der Erde".
Sehr spannend bis zum Schluß
Wie von Follett gewohnt, zieht sich die Spannung ab dem zweiten Drittel bis zum Schluß ohne Pause. Die Handlung ist sehr kreativ und seine Personen erhalten sehr beeindruckende Charaktere.
Das mit Abstand Interessanteste ist der bis zum Schluss offene Ausgang. Erst im letzten Kapitel läßt er erahnen wie die Geschichte endet und vorher erlaubt er dem Leser viele Optionen.
Das Buch läßt sich, wenn man sich mit den Namen erstmal zurecht gefunden hat, sehr flüßig und kurzweilig lesen. Es ist durchaus empfehlenswert, wenn es auch nicht ganz die Klasse seiner Paradebücher (Die Säulen der Erde, Die Pfeiler der Macht...) erreicht.
gut, aber...!
Nach "Die Nadel" und "Die Säulen der Erde" konnte ich es kaum erwarten, ein weiteres Buch von Ken Follett zu lesen. Und so startete ich in "Der Mann aus St. Petersburg". Der Thriller ist spannend. Die Handlung unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg ist nach bewährtem Muster ein realitätsnaher Historienkrimi. Die Charaktere werden gut entwickelt - das Buch fesselt. Was mir aber missfiel, war der Schluss. Ohne jetzt hier zuviel zu verraten, kommt der Schluss ziemlich abrupt. Leider bringt es Follett diesmal nicht fertig, die Spannung auf einen finalen Höhepunkt zu treiben. Schade! Ansonsten ist das Buch lesenswert.



