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Dreifach

Dreifach
Von Ken Follett

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  • Amazon-Verkaufsrang: #6923 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 1983-10-31
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Taschenbuch
  • 445 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
"Nach seinem Welterfolg Die Nadel hat Ken Follett wieder einen ganz großen Coup gelandet." (Welt am Sonntag)

Kurzbeschreibung
Der israelische Geheimdienst kommt dahinter, daß Ägypten die Atombombe entwickelt - eine tödliche Bedrohung für das eigene Land, das zwar selbst solche Waffen herstellen könnte, wenn ihm nicht das Wichtigste fehlte: Uran. Daraufhin erhält Nat Dickstein, Topagent der Israelis, den Auftrag, ein paar hundert Tonnen Uran zu stehlen, ohne daß jemand diesen einzigartigen Diebstahl bemerkt. Die Chancen, daß ein solcher Coup gelingt, sind fast gleich Null.

"Nach seinem Welterfolg Die Nadel hat Ken Follett wieder einen ganz großen Coup gelandet." Welt am Sonntag

Klappentext
Der israelische Geheimdienst kommt dahinter, dass Ägypten die Atombombe entwickelt - eine tödliche Bedrohung für das eigene Land, denn Israel fehlt zur eigenen Atombombe das Uran. Daraufhin erhält Nat Dickstein, Topagent der Israelis, den Auftrag, ein paar hundert Tonnen Uran zu stehlen, ohne dass jemand diesen einzigartigen Diebstahl bemerkt. Die Chancen, dass ein solcher Coup gelingt, sind fast gleich Null.


Kundenrezensionen

Thriller ohne Thrill2
Wenn man sich eine Liste mit den besten Büchern aus Ken Folletts Feder ausdrucken lassen würde, könnte man "Dreifach" unter Umständen ganz oben vorfinden. Zumindest wenn man das Blatt Papier falsch herum hält.

Neben dem Erstlingswerk "Der Modigliani-Skandal", das laut Aussage des Autor nur ein Experiment gewesen und zudem (gottseidank) ziemlich kurz gewesen ist, nimmt dieser Agententhriller den unrühmlichen Platz des am wenigsten gelungenen Follett-Buchs ein. Und leider hat "Dreifach" sich diese Platzierung auch voll und ganz verdient. Verspricht der Klappentext noch ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel in bester Tradition von "Die Nadel", kann der Plot die darauf folgenden Erwartungen in keinster Weise erfüllen. Dabei hätte der Autor mit ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wohl eine Menge aus der im Grunde interessanten Story machen können. Diese sei schnell angerissen:

Wir befinden uns im Jahre 1968. Die Situation im Nahen Osten spitzt sich immer mehr zu. Israel sieht sich von Feinden umzingelt, droht das Wettrüsten mit den arabischen Feindesländern zu verlieren. Und nun deutet auch noch vieles daraufhin, dass Ägypten Vorbereitungen zum Bau einer Atombombe trifft. Eine tödliche Bedrohung, der man nur begegnen kann, in dem man selbst eine solche Waffe entwickelt. Doch das Wichtigste für die Herstellung fehlt: Uran. Nat Dickstein, Kriegsveteran des Zweiten Weltkriegs, Überlebender der Konzentrationslager und der beste Agent des Mossad, wird auserkoren, um in einem kühnen Streich den benötigten Rohstoff zu stehlen. Die ohnehin schwierige Aufgabe wird durch eine weitere Vorgabe kompliziert... Niemand darf diesen Diebstahl bemerken. Während Nat Wege ersinnt, den Plan in die Tat umzusetzen, setzt die Gegenseite ihrerseits alles in Gang, um diesen zu vereiteln...

Es hätte wie "Die Nadel" ein echter Pageturner werden können, würde Follett hier nicht so viele Kardinalsfehler auf einmal begehen. Sicherlich ist er ohnehin niemand, der unnötig viel für eine realistische Darstellung recherchiert und diese gern der Spannung opfert. Was er jedoch hier auf Papier gebracht hat, ist streckenweise derart hanebüchen und unrealistisch, dass sich einem der Magen zusammenzieht.

Da wäre z.B. Nat Dickstein zu nennen, der mal vom Patriotismus beseelt, mal Profiagent, dann wieder hasserfüllter Racheengel, seine Persönlichkeit wie Socken wechselt und im Gegensatz zu den Gegnern zum Über-Spion mutiert. KGB und ägyptischer Geheimdienst, die wie Schurken in Bud-Spencer & Terence-Hill-Filmen amateurhaft durch die Geschichte wandern, sorgen anstatt für ein Gefühl der Bedrohung nur für Erheiterung. Diese hat man jedoch auch bitter nötig, liest sich "Dreifach" doch aufgrund der ausschweifenden Beleuchtungen der persönlichen Hintergründe und Motivationen der vielen Figuren so fesselnd wie das örtliche Telefonbuch. Da helfen auch ständige Schauplatzwechsel nicht, die z.B. bei "Die Nadel" erst richtig für Spannung gesorgt haben. Das Sahnehäubchen setzt Follett mit einer Liebesgeschichte, die nicht nur absolut konstruiert daherkommt, sondern sich in Punkto Kitsch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Cecilia Aherns geistigen Ausflüssen liefert. Viel Schlechtes also, das nur durch das gelungene actionreiche Ende gemildert wird, welches im Endeffekt das Buch aber auch nicht retten kann.

Insgesamt ist "Dreifach" ein ganz müder und langatmiger Thriller ohne Thrill, und eines der wenigen Bücher von Ken Follett, dass man getrost mal nicht gelesen haben muss. Für alle Neuleser dieses Autors: Finger weg und lieber "Die Nadel", "Die Leopardin" oder "Der Schlüssel zu Rebecca" lesen.

Typisch Follett!!4
Mit dem Buch "Dreifach" hat Ken Follett wieder einmal gezeigt, daß er ein Meister des Spionageromans ist. Der Roman handelt von der Geschichte des in Israel lebenden jüdischen Briten Nat Dickstein, der nach schrecklichem Aufenthalt in deutschen Konzentrationslagern für den israelischen Geheimdienst Mossad arbeitet. Er erhält den Auftrag, Uran für eine israelische Nuklearwaffe zu stehlen, mit deren Fertigstellung die Israelis den Ägyptern vorauskommen wollen. Dieser Auftrag führt den Einzelkämpfer an zahlreiche Schauplätze seiner Jugend, an denen er alte Bekannte; Freunde wie Feinde oder was man dafür hält, wiedertrifft. Natürlich fehlt auch eine für Folett typische sexuell vertrackte Liebesgeschichte hier nicht. Follett hat mit diesem Roman auf seine Paradedisziplin zurückgegriffen: den Agentenroman. Seine Charaktere sind vielschichtig in ihrer Persönlichkeit, ohne aber zu große Ansprüche an den Leser zu stellen. Perfekte Protagonisten á la James Bond gibt es nicht. Die Lektüre dieses Buches ist ein großes. kurzweiliges Lesevergnügen, für jeden Ken-Follett-Fan ein Muß! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Guter Spionage-Thriller4
Nat Dickstein, ein israelischer Top-Agent, bekommt den Auftrag, ein paar hundert Tonnen Uran für den Atombombenbau für Israel zu stehlen, ohne dass jemand diesen Diebstahl bemerkt. Ein großer Teil des Buches befasst sich mit der langwierigen und schwierigen Vorbereitung zu diesem scheinbar unmöglichen Auftrag, die Dickstein gut, aber nicht fehlerlos meistert.
Dadurch kommt der KGB ihm auf die Spur. Er verliebt sich zudem auch in eine junge Frau, von der die Israelis denken, dass Sie Agentin der "Feinde" sei. Der russische Geheimdienst will Dickstein überraschend einen Strich durch die Rechnung machen. Ein Kampf um eine Schiffsladung Uran beginnt!

Das Buch ist spannend geschrieben und vermittelt einiges an Fachwissen und Information. Es scheint aber vielleicht an manchem stellen etwas unglaubwürdig. Trotzdem liest es sich sehr gut, baut sich spannend auf, und Situationen werden oft abwechselnd aus der Sicht von den verschiedenen Personen geschildert. Das Buch ist allerdings nicht ganz so fesselnd und hat etwas weniger Flair als andere Werke von Follett und kommt nicht ganz an "Die Nadel" heran. Trotzdem ein super Spionage-Roman, der locker 4 (wenn's möglich wär noch ein bißchen mehr ;-)), aber nicht ganz 5 Sterne verdient. Für jeden Fan von Ken Follett ganz klar ein Muss!